Kirchengeschichte

Geschichte     Kirchenrundgang
Aus einem gesicherten Grabungsbericht geht hervor, dass dem Kirchenbau der Zeitraum zwischen  der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts und dem frühen 13. Jahrhundert zugewiesen wird.  Auf eine erste ungewölbte Saalkirche folgte ein gewölbter romanischer Bau mit einem Westturm, der nicht unbedingt zeitgleich mit dem Langhaus errichtet worden sein muss. Das heutige Erscheinungsbild der Kirche ist durch gotische Umbauten geprägt.

Die Zunahme der Gemeindeglieder machte im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts eine Erweiterung der Kirche erforderlich. Bei diesem Umbau entstand die jetzige Kreuzform des Kirchenbaues. Umgebaut und erweitert wurde die Kirche im Jahre 1887.

Renoviert wurde in den Jahren 1952 (erhebliche Änderungen des Kircheninneren), 1964 (neue Orgel) und 1979 / 1980 (aufwendige Sicherung des Baukörpers, neue Glocken).


Die älteste Glocke der Kirche stammt aus dem Jahre 1446 (Inschrift: Maria Johannes ANNO DOMINI MCCCCXXXXVI). Im 2. Weltkrieg wurde sie zum Einschmelzen zur Kaiserhütte nach Lünen gebracht.

Sie wurde vor der Vernichtung bewahrt. 1948 kehrte sie nach Hohenhausen zurück. 

   
Zwei weitere Glocken wurden 1927 aus dem Vermächtnis der Familie Ameling angeschafft, sie mussten 1980 aus dem Turm entfernt werden, weil sie für Glockenstuhl und Turm zu groß dimensioniert waren. Sie wurden vor der Kirche aufgestellt. Ersetzt wurden sie durch zwei neue Glocken, gegossen im Jahre 1980.

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